Junge lernen schnell.
Ich hatte ja keine Ahnung ...!
Nach dem ersten Versuch letztes Jahr sind wir dieses Jahr wieder für 2 Tage nach Anneau du Rhin gefahren. Das Ziel unseres Sohnes war es, am Ende des 2. Tages seine Knieschleifer selbst angeschliffen zu haben. Mein Ziel für ihn war, dass er mit Zwischengas runterschalten übt, um schneller zu werden.
Spoiler: Er hat es geschafft!
Nach dem ersten Versuch letztes Jahr sind wir dieses Jahr wieder für 2 Tage nach Anneau du Rhin gefahren. Das Ziel unseres Sohnes war es, am Ende des 2. Tages seine Knieschleifer selbst angeschliffen zu haben. Mein Ziel für ihn war, dass er mit Zwischengas runterschalten übt, um schneller zu werden.
Spoiler: Er hat es geschafft!
Der erste Tag
Diesmal kam unser Sohn mit unserer Gruppe (8 erfahrene Fahrer) mit.
Die Ziele für die 2 Tage waren klar:
Die Ziele für die 2 Tage waren klar:
- Knieschleifer anschleifen, am Liebsten auf beiden Seiten (Ziel des Sohnes)
- Alle heile zurück (die Eltern)
- Keinen Schaden verursachen (alle)
- Viel Spass haben (unser Sohn und ich)
Einfahren und Übungen
Wie immer bei MaxRacing wird am Vormittag des ersten Tages der Fokus auf das Einfahren und Fahrübungen mit Schwerpunkt "Wie fährt und verhält man sich auf der Rennstrecke" gelegt.
Unser Sohn war auch dieses Jahr nervös, auch wenn er schon wusste, was auf ihn zukommen könnte. Die Übungen absolvierte er aber kontrolliert und deutlich sicherer als im Vorjahr.
Wie immer bei MaxRacing wird am Vormittag des ersten Tages der Fokus auf das Einfahren und Fahrübungen mit Schwerpunkt "Wie fährt und verhält man sich auf der Rennstrecke" gelegt.
Unser Sohn war auch dieses Jahr nervös, auch wenn er schon wusste, was auf ihn zukommen könnte. Die Übungen absolvierte er aber kontrolliert und deutlich sicherer als im Vorjahr.
Beim geführten Fahren auf dem kleineren Teil der Rennstrecke zeigte sich aber, dass er im Vergleich zum letzten Jahr nichts verloren hat, im Gegenteil:
Deutlich schneller und sichtlich darum bemüht zu schalten und auch mit Zwischengas runterzuschalten, fuhr er hinter Hampi (Hanspeter Schweizer) her.
Wie wird der Nachmittag werden?
Deutlich schneller und sichtlich darum bemüht zu schalten und auch mit Zwischengas runterzuschalten, fuhr er hinter Hampi (Hanspeter Schweizer) her.
Wie wird der Nachmittag werden?
Und schon erledigt!
Am Nachmittag dann das Einfahren über den ganzen Kurs hinter dem Instruktor her ... und unser Sohn zieht grinsend seinen Helm vom Kopf und zeigt stolz die beiden Knieschleifer:
Beide angeschliffen!
Am Nachmittag dann das Einfahren über den ganzen Kurs hinter dem Instruktor her ... und unser Sohn zieht grinsend seinen Helm vom Kopf und zeigt stolz die beiden Knieschleifer:
Beide angeschliffen!
Wofür ich jahrelang (und nein, das ist keine Übertreibung!) gekämpft haben, gelang unserem Sohn bereits nach wenigen Runde an seinem 2. Trackday-Event: Die Knieschleifer sind angeschliffen. Und das zog sich dann weiter durch die nächsten 2 Tage.
Mir fiel zudem am Nachmittag auf, wie unser Sohn auf der Maschine sitzt. In einer Mischung von Bewunderung und Erfurcht musste ich mir während der Fahrt eingestehen, dass ich niemals so auf einem Bike gesessen bin noch je werde sitzen können.
Stolz schlich sich ein.
Mir fiel zudem am Nachmittag auf, wie unser Sohn auf der Maschine sitzt. In einer Mischung von Bewunderung und Erfurcht musste ich mir während der Fahrt eingestehen, dass ich niemals so auf einem Bike gesessen bin noch je werde sitzen können.
Stolz schlich sich ein.
Und der 2. Tag - Es dauert nicht mehr lange ...
Wie das Jahr zuvor war und ist es für mich noch immer verwunderlich, was im Kopf eines Fahrers über Nacht geschieht.
Gestern noch zum ersten Mal auf den Knien, fuhr wurde er am 2. Tag mutiger. Das zeigte sich beim Überholen. Wo er am Montag noch unnötigerweise , obwohl er schon deutlich schneller war als die vor ihm fahrenden, scheerte er am Dienstag aus und zog an den langsameren Fahrern vorbei.
Noch mehr Eindruck machte mir, dass er in den Linkskurven bereits jetzt schneller reinrollen lässt als ich. Da muss man sich als Papa doch zusammennehmen, um zu akzeptieren, dass die Art und Weise, wie der Filius sein Motorrad in die Kurve reinrollen lässt, funktioniert und man selbst derzeit keine Mittel hat, da dran zu bleiben.
OK, ich könnte jetzt argumentieren, dass das daran liegt, dass ich Linkskurven nicht mag.
Und trotzdem: Langsam war das nicht.
Wir haben weiter den ganzen Tag an Linie und am Schalten gefeilt (Sitzposition ist ja jetzt erledigt) und dabei die Rundezeiten gar nicht beachtet, die genommen wurden.
Die Bilder (siehe unten) zeigen deutlich: Das ist schon richtig gut! Da sitzt jemand auf dem Motorrad, der darauf passt und weiss, was er da tut.
Das unser Sohn auf den Bildern schon besser aussieht als ich, ist klar. Es wird nicht mehr lange dauern, bis er auch schneller ist. Denn wer schön fährt, fährt irgendwann auch schnell.
Gestern noch zum ersten Mal auf den Knien, fuhr wurde er am 2. Tag mutiger. Das zeigte sich beim Überholen. Wo er am Montag noch unnötigerweise , obwohl er schon deutlich schneller war als die vor ihm fahrenden, scheerte er am Dienstag aus und zog an den langsameren Fahrern vorbei.
Noch mehr Eindruck machte mir, dass er in den Linkskurven bereits jetzt schneller reinrollen lässt als ich. Da muss man sich als Papa doch zusammennehmen, um zu akzeptieren, dass die Art und Weise, wie der Filius sein Motorrad in die Kurve reinrollen lässt, funktioniert und man selbst derzeit keine Mittel hat, da dran zu bleiben.
OK, ich könnte jetzt argumentieren, dass das daran liegt, dass ich Linkskurven nicht mag.
Und trotzdem: Langsam war das nicht.
Wir haben weiter den ganzen Tag an Linie und am Schalten gefeilt (Sitzposition ist ja jetzt erledigt) und dabei die Rundezeiten gar nicht beachtet, die genommen wurden.
Die Bilder (siehe unten) zeigen deutlich: Das ist schon richtig gut! Da sitzt jemand auf dem Motorrad, der darauf passt und weiss, was er da tut.
Das unser Sohn auf den Bildern schon besser aussieht als ich, ist klar. Es wird nicht mehr lange dauern, bis er auch schneller ist. Denn wer schön fährt, fährt irgendwann auch schnell.
Fazit
Ich kann noch immer kaum fassen, welche Fortschritte unser Sohn über den Winter gemacht hat, obwohl er gar nicht gefahren ist (durfte/konnte).
Die Sitzposition verbessert, das Gefühl für das Motorrad ausgebaut, die Geschwindigkeit erheblich gesteigert, mehr Verständnis für die eigenen Fehler (ja, es gab einen Ausritt, aber nicht hingefallen) und die zunehmende Reife und damit einhergehend das gesteigerte Selbstvertrauen:
Aus dem Anfänger aus dem letzten Jahr ist ein Fahrer geworden, der zu verstehen beginnt, was er da tut, welche Auswirkungen Veränderungen haben und umsichtig fährt und überholt.
Das ist auch Motivation für andere. Wir wissen jetzt schon von anderen, die ihm nacheifern wollen. Es schön zu sehen, dass unser Engagement auch andere motiviert, sein Kind auf die Rennstrecke mitzunehmen oder andere Kinder und Jugendliche motiviert, dies zu erleben.
Denn so erhalten wir bessere Fahrer auf der Rennstrecke, aber vor allem auch auf der Strasse.
Die Sitzposition verbessert, das Gefühl für das Motorrad ausgebaut, die Geschwindigkeit erheblich gesteigert, mehr Verständnis für die eigenen Fehler (ja, es gab einen Ausritt, aber nicht hingefallen) und die zunehmende Reife und damit einhergehend das gesteigerte Selbstvertrauen:
Aus dem Anfänger aus dem letzten Jahr ist ein Fahrer geworden, der zu verstehen beginnt, was er da tut, welche Auswirkungen Veränderungen haben und umsichtig fährt und überholt.
Das ist auch Motivation für andere. Wir wissen jetzt schon von anderen, die ihm nacheifern wollen. Es schön zu sehen, dass unser Engagement auch andere motiviert, sein Kind auf die Rennstrecke mitzunehmen oder andere Kinder und Jugendliche motiviert, dies zu erleben.
Denn so erhalten wir bessere Fahrer auf der Rennstrecke, aber vor allem auch auf der Strasse.
Und wie gesagt: Das unser Sohn in absehbarer Zeit schneller ist als ich, war mir klar. Jetzt ist mir auch klar, dass dies viel schneller geschehen wird als gehofft.
Der Coach/Papa ist daann nur noch im Hintergrund mit auf den Fotos, wenn der Junior ihn überholt hat vor der Kurve.
Aber: Wir machen weiter!
Der Coach/Papa ist daann nur noch im Hintergrund mit auf den Fotos, wenn der Junior ihn überholt hat vor der Kurve.
Aber: Wir machen weiter!

